Fakt 1
Ich fange mal relativ harmlos an. Die Darsteller aus dem Found Footage Film The Blair Witch Project bekamen ihre Skripte nicht alle auf einmal. Um zu wissen, wie die Handlung weiter verläuft, mussten sie mithilfe von GPS-Geräten die Skripte selbstständig finden. An den Fundorten waren Behälter hinterlegt, in denen sich nur wage Plot-Anweisungen befanden. Deshalb mussten die Dialoge von den Darstellern vollständig improvisiert werden.
Fakt 2
Paranormal Activity ist ein weiterer Found Footage Film, der ungefähr die selbe Herangehensweise besaß, wie im vorig genannten The Blair Witch Project: ein Skript war nicht vorhanden, die Schauspieler bekamen nur grobe Anweisungen und die Dialoge waren improvisiert. Das Besondere an Paranormal Activity ist aber der Erfolg. Das Produktionsbudget des Film betrug lediglich 15.000 US-Dollar, was für eine Filmproduktion mickrig ist. Weltweit nahm der Horrorfilm 193 Millionen US-Dollar ein.
Fakt 3
Zombies sind nach wie vor in aller Munde, nicht zuletzt aufgrund der Zombieserie The Walking Dead. Der allererste Film mit Zombies ist nun schon über hundert Jahre alt. White Zombie aus dem Jahr 1932 war aber der erste bekannte Zombiefilm und war maßgeblich an der Darstellung des Untoten beteiligt. Trotzdem wurde er damals noch nicht so dargestellt, wie man ihn heute kennt. Dafür war aber bereits das Motiv des Voodoo-Kults zu erkennen. Den Zombie den man heute kennt, mit verwesender Haut und Lust auf Menschenfleisch, wurde durch den revolutionären Film The Night of the Living Dead (Die Nacht der lebenden Toten) aus dem Jahr 1968 von George A. Romero der breiten Masse bekannt gemacht.
Fakt 4
Stanley Kubrick ist für seine perfektionistische Art bekannt, denn er ließ die kleinsten Szenen mehrfach drehen und brachte die Schauspieler bis zu ihren physischen und psychischen Grenzen. Dabei hat der Horrorfilm Shining, aus der Feder des legendären Horrorautors Stephen King, die am öftesten wiederholte Szene der gesamten Filmgeschichte. Die Szene, in der Jack Nicholson mit der Axt die Tür einschlägt und dabei wie ein wahnsinniger ,,HERE IS JOHNNY!!!" ruft, wurde ganze 127-mal gedreht und hält damit bis heute den Rekord im Guinness-Buch der Rekorde.
Fakt 5
Und ich bleibe gleich mal bei Shining. Obwohl Stanley Kubrick so streng zu seinen Darstellern war, kümmerte er sich um den damaligen Kinderdarsteller Danny Lloyd, der damals gerade mal sechs Jahre alt war, besonders fürsorglich. Er erzählte ihm immer wieder, dass sein Film ein Drama sei und hielt ihn von jeglichen Horrorszenen fern. Eines Tages kam er aber unerwartet ans Set, als Jack Nicholson gerade die ,,HERE IS JOHNNY!!!"-Szene drehte. Als Jack den kleinen Dan sah, nahm er die Axt und fing an zu tanzen, hüpfen und herumzualbern. Den Film sah Danny erst mit 17 Jahren und erkannte schließlich, dass es sich um einen Horrorfilm handelte. Neben Shining drehte er noch einen anderen Film, gab aber das Schauspiel auf. Heute ist er Lehrer und unterrichtet Biologie.
Fakt 6
Zum Release zu Das Omen wurde ein Werbefeldzug betrieben, indem man diverse Plakate druckte. Nach dem Film wurde der Kinobesucher darauf aufmerksam gemacht, dass der Film als Sneak Preview am sechsten Tag des sechsten Monats im Jahr 1976 in mehreren Kinos lief. Auf den Plakaten war die Zahl ,,666" zu sehen, die als Zahl des Teufels bekannt ist. Ein Kinobesucher war davon dermaßen schockiert, dass er einen Nervenzusammenbruch erlitt.
Fakt 7
Die Puppe aus Chucky die Mörderpuppe trägt den Namen Charles Lee Ray und stellt einen Serienkiller dar. Der Name wurde aber nicht willkürlich gewählt, sondern ist eine Zusammensetzung aus drei berühmt-berüchtigten Mördern der USA. Charles steht für Charles Manson. Er war der Anführer der Manson Family und brachte junge Frauen zum Morden. Das berühmteste Opfer war die Schauspielerin Sharon Tate, die zu seinerzeit als eine der schönsten Frauen der Welt galt. Lee steht für Lee Harvey Oswald. Er war der mutmaßliche Mörder von John F. Kennedy, dem 35. Präsidenten der USA. Und Ray steht für James Earl Ray, den Attentäter des Bürgerrechtlers Martin Luther King Jr..
Fakt 8
Nun werden die Fakten etwas krasser. Im Jahr 1982 erschien der Film Poltergeist, der von Steven Spielberg produziert wurde und der auch das Drehbuch beisteuerte. Nach dem Release stand der Film immer wieder in den Schlagzeilen, und das nicht immer positiv. Es war vom ,,Poltergeist-Fluch" die Rede, da diverse Darsteller nach der Veröffentlichung der Filme verstarben. Besonders aufmerksam wurden die Medien nach dem Tod von Dominique Dunne, die im selben Jahr von ihrem Freund John Thomas Sweeney erwürgt wurde. Ein weiterer Todesfall kam 1988 an die Öffentlichkeit. Heather O'Rourke, die die junge Carol Anne darstellt, starb im Alter von zwölf Jahren aufgrund von Darmverschluss. Diverse Crewmitglieder sprachen davon, dass rätselhafte Unfälle und mysteriöse Ereignisse am Set geschahen. Viele Leute behaupten, dass der Fluch daher stammt, da im Film echte Skelette verwendet wurden, weil diese billiger als Replikate waren.
Fakt 9
In dem Film Day of the Dead (Zombie 2 - Das letzte Kapitel) sehen die Gedärme äußerst realitätsnah aus. Der Grund dafür ist ganz einfach: sie sind es auch. Die verwendeten Gedärme stammten von Schweinen. Insbesondere Joseph Pilato tat sich damit schwer, denn die Eingeweide waren schon mehrere Tage alt und wurden ungekühlt aufbewahrt, wodurch sie zu stinken begannen.
Fakt 10
Im Jahr 1973 erschien einer der gruseligsten Horrorfilme aller Zeiten: Der Exorzist. Damals, während des Drehs, galt das Set als verflucht. William Peter Blatty, der Autor des Romans und des Drehbuchs, ließ das Set mehrmals von Priestern segnen. Ein Brand zerstörte beinahe das ganze Set, bis auf das Kinderzimmer von Regan. Weitere mysteriöse Ereignisse und Vorkommnisse geschahen am Set, Linda Blair erhielt Morddrohungen und neun Menschen starben während des Drehs. Der bekannteste Fall war der Tod von Jack MacGowran, der an einer Grippe starb.